Praxis für Physiotherapie Conny Heurich Fischbachau

Physiotherapie von A-Z

Hier können Sie Begriffe aus unserem Praxis- und Behandlungsbereich nachschlagen.
Für weiter führende Erklärungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • G
  • H
  • I
  • K
  • L
  • M
  • N
  • P
  • R
  • S
  • T
  • U
  • W

Mit der Atemtherapie wird versucht, eine Verbesserung der Lungenfunktion, der Thoraxbeweglichkeit, der Vitalkapazität, des Sekrettransports sowie eine Tonusnormalisierung im Muskel-, Haut-, und Bindegewebsbereich zu erreichen.

Dazu werden Techniken zur Verbesserung der Ein- und Ausatmung, Dehnlagerungen sowie Stellungen zur Erleichterung der Atmung und des erleichterten Sekretabtransports, Hustentechniken, Drainagelagerungen angewandt, unterstützt durch manuelle Grifftechniken des Therapeuten.

Indikationen: prä- und postoperativ zur Verbesserung der Lungenfunktion, obstruktive und restriktive Lungenerkrankungen, Pneumonieprophylaxe in allen Fachbereichen.

Beckenboden- bzw. Rückbildungsgymnastik wird bei Insuffizienz der Beckenbodenmuskulatur z. B. durch Gewebeschwäche, Blasensenkung, Operationen, nach einer Entbindung usw. durchgeführt, um die Muskulatur zu kräftigen und das Bindegewebe zu straffen.
Die Rückbildungsgymnastik nach einer Entbindung ist wichtig, um eine Insuffizienz der Bauch- und Beckenbodenmuskulatur zu vermeiden und den körperlichen Zustand vor der Schwangerschaft wieder zu erlangen.

Bei der Bindegewebsmassage werden Haut-, Unterhaut- und Faszientechniken zur Behandlung der Bindegewebszonen, denen bestimmte Organe zugeordnet sind, eingesetzt. Über einen nervös-reflektorischen Reflexbogen versucht man, auf die jeweiligen Organe einzuwirken.

Indikationen: Erkrankungen des Bewegungsapparates, der inneren Organe, Neurolog. Erkrankungen, Stress, sympathische Reflexdystrophie (M. Sudeck).
Kontraindikationen: akute Entzündungen, nur bedingt bei Schwangerschaft, akuter Asthmaanfall, akute Herzerkrankungen, Bestrahlungsgebiete.

Das Bobath-Konzept ist eine neurophysiologische Behandlungstechnik. Weiterführende Informationen hierzu unter Therapieangebot

Die Brügger-Therapie basiert auf der Erkennung und Beseitigung von vorhandenen Störfaktoren, der Korrektur von fehlerhaften Bewegungsmustern, funktionellem Bewegungstraining und alltagsbezogenen Übungen.
Das Ziel der Therapie ist es, eine physiologisch-dynamische Körperhaltung in Kombination mit ausgeglichenen Bewegungsmustern zu erreichen.

Indikationen: chronische Fehlhaltung, Überlastungshaltungen, Rückenschmerzen, strukturelle Erkrankungen der Wirbelsäule, zentralnervöse Erkrankungen, Muskelhartspann, Muskeltonusveränderungen.

Mit der Colonmassage versucht man Einfluss auf den vegetativen Tonus der Bauchorgane und die Peristaltik des Colons zu nehmen. An fünf bestimmten Colonpunkten werden kreisende Bewegungen im Atemrhythmus des Patienten angewandt.

Indikationen: Reizcolon, chronische Obstipation, Gallenwegsleiden
Kontraindikationen: Colitis Ulcerosa, Divertikulitis, akute Entzündungen im Bauch- und Beckenbereich, Tumore, Schwangerschaft, extreme Adipositas

Laut des Upledger Instituts Deutschland ist die CranioSacrale Therapie eine manuelle Methode zur Evaluierung und Behandlung des CranioSacralen Systems, der Umgebung, in der Gehirn und Rückenmark funktionieren. >Nähere Informationen zu dieser Therapiemethode finden Sie unter Therapieangebot.

Cyriax-Therapie: Die Therapie nach Dr. Cyriax wird vorwiegend in der Orthopädie angewandt und zählt zu der Manuellen Therapie mit dem Ziel der Weichteildiagnostik und –behandlung. Mittels Querfriktionen, Mobilisationstechniken und Dehnungen werden Gelenke, Kapseln, Sehnen und Muskeln behandelt.

Die Dorn-Therapie dient der sanften Mobilisation von Fehlstellungen und Blockaden in Wirbeln und Gelenken.

Die E-Technik ist eine neurophysiologische Behandlungsmethode. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Therapieangebot.

Galvanisation dient zur Schmerzlinderung und Durchblutungsförderung und kann als Iontophorese mit Einbringen von Medikamenten in das Gewebe verbunden werden.

Die manuelle Lymphdrainage kann bei lokaler Schwellung an einzelnen Körperabschnitten oder auch zur gesamten Entstauung als Ganzkörperlymphdrainage durchgeführt werden.

Während des Haltungsturnens und der Rückenschule werden bei „Rückenschmerz“- Patienten die Fehlhaltungen und –belastungen im Alltag individuell analysiert und die aufrechte Körperhaltung geübt, um Knochen, Knorpel und Gelenke optimal zu belasten und einer muskulären Insuffizienz entgegen zu wirken.
Die Patienten erlernen Dehnübungen, angepasste Dehnlagerungen, Kräftigungsübungen, Mobilisationsübungen und Entspannungsübungen, die sie im Alltag selbständig anwenden können. Gleichzeitig werden Tipps über Alltagsumgebung, Arbeitsplatzgestaltung, Ausübung von Sportarten unter rückenfreundlichen Aspekten, Möglichkeiten zur Schmerzlinderung und Einsatz von Hilfsmitteln (Sitzkeil...) gegeben.

Indikationen: Beschwerden durch einseitige oder belastende Körperhaltung, unökonomische Haltungsgewohnheiten, seelische Belastung.
Kontraindikationen: akute Schmerzen, postoperativ, Bandscheibenvorfälle.

Hochvoltströme haben eine schmerzlindernde, durchblutungsverbessernde und muskelreizende Wirkung und können auch bei Metallimplantaten verwendet werden.

Iontophorese: Galvanisation verbunden mit Einbringen von Medikamenten in das Gewebe.

Die Kälteanwendung mittels lokal aufgesetzten Eispackungen oder Kältesprays führt zu einer Schmerzlinderung und bewirkt bei kurzer Anwendung eine verminderte Durchblutung, bei langer Anwendung eine Steigerung der Durchblutung.

In der Klassischen Massage wird zwischen Teil- und Ganzkörpermassagen unterschieden. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Therapieangebot.

Eine Kompressionbandage kann bei beschädigtem Lymphsystem nach der manuellen Drainage angelegt werden, um den Behandlungserfolg zu erzielen. Später kann ein maßangefertigter Kompressionsstrumpf getragen werden.
Wir empfehlen nach jeder durchgeführten Lymphdrainage eine Kompression des jeweiligen Körperabschnittes durchzuführen.

Die Kontrakturbehandlung wird zur Vermeidung irreversibler Bewegungseinschränkung bei Immobilität von Gelenken durch Ruhigstellung nach Frakturen, bei peripheren Lähmungen, Erkrankungen des ZNS, Bettlägerigkeit etc. durchgeführt mittels speziellen Mobilisationstechniken, passiven, assistiven, aktiven Bewegungen und Dehnungen der Weichteile.

Zur Verbesserung von ungenügendem lymphatischem und venösem Rückfluss arbeiten wir mit der manuellen Lymphdrainage, mit Entstauungsübungen und falls erforderlich mit Kompression.
Die manuelle Lymphdrainage kann bei lokaler Schwellung an einzelnen Körperabschnitten oder auch zur gesamten Entstauung als Ganzkörperlymphdrainage durchgeführt werden.

Die Magnetfeldtherapie ist eine Regulationstherapie aller Körperzellen des Menschen. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Therapieangebot.

In der Manuellen Therapie werden manuelle Behandlungstechniken, die zur Behebung reversibler Funktionsstörungen an Wirbelsäule und Extremitäten dienen, angewendet. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Therapieangebot.

Manuelle Traktionstechniken wenden wir innerhalb der Manuellen Therapie an.

Die Medizinische Trainingstherapie dient in erster Linie der Verbesserung der Belastbarkeit der verschiedenen Gewebestrukturen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Therapieangebot.

Mittel- und niederfrequente Ströme werden zur Schmerzlinderung, Durchblutungsverbesserung und Ödemresorption eingesetzt.

Durch kleine kreisende, anhackende Bewegungen in Richtung auf die Narbe, wird in der Narbenbehandlung die Trophik und Sensibilität des Narbengewebes verbessert.

Wir verwenden Naturmoor-Einmalpackungen als Wärmeanwendung (Fango), welche überall am Körper, im Rücken/Schulterbereich großflächig angewendet werden können.
Sie dienen der allgemeinen Entspannung, Muskeldetonisierung, Schmerzlinderung, Durchblutungsverbesserung, Verbesserung der Bindegewebselastizität, spasmuslösend im Lungenbereich.

Bei der Periostmassage werden durch punktuelle, weiche Reibungen und Vibrationen auf dem Periost (Knochenhaut) die Trophik und Schmerzempfindlichkeit des Periost normalisiert.

PNF steht für Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation und bedeutet das Bahnen von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel durch Setzen von verbalen, taktilen oder visuellen Reize oder durch Stimulationen über den Bewegungsapparat (Propriozeptive Reize). Es werden Bewegungsmuster in verschiedenen Ausgangsstellungen (Liegen, Sitzen, auf der Matte) mit den Extremitäten, dem Rumpf oder mit dem Kopf ausgeführt.

Indikationen: periphere Nervenläsionen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, nach Frakturen, in der Orthopädie
Kontraindikationen: bösartige Tumore, Fieber, schwere Herzerkrankungen, nicht übungsstabile Frakturen.

Die postoperative Krankengymnastik kann nach Operationen am Bewegungsapparat, Organen oder neurologischen Strukturen zur allgemeinen Mobilisation oder zur speziellen Behandlung von Gelenken, Muskeln, Bindegewebsstrukturen, neurologischen Strukturen sowie zur Verbesserung von Organfunktionen angewendet werden.
Mittels Mobilisation, Dehnung und Kräftigung ist es das Ziel eine Verbesserung der Beweglichkeit, Stabilität, Koordination, Dehnbarkeit der einzelnen Strukturen und eine Schmerzlinderung sowie Verbesserung der Trophik zu erreichen.
Dies kann durch passive, assistive, sowie aktive Techniken mit und ohne Hilfsmittel erreicht werden. Zu den häufig verwendeten Hilfsmitteln zählen z. B.: Therapieball, Kreisel, spezielle Matten, Trampolin, Kippbretter, Trainingsgeräte.

Rückenschule: Siehe Haltungsturnen.

Der Schlingentisch ermöglicht eine hubfreie Mobilisation des gesamten Körpers oder eines bestimmten Körperabschnittes durch deren Aufhängung mittels Seilzügen und Schlingen.
Der Patient erfährt dabei das Gefühl der Schwerelosigkeit und kann durch das Aufheben der Schwerkraft mühelos aktive Bewegungen selbständig ausüben. Mobilisationen durch den Therapeuten sind ebenfalls gut möglich sowie Widerstandsübungen zur Muskelkräftigung durch Verwendung von eingehängten Federn. Verwendung findet der Schlingentisch gerade auch in der Schmerzlinderung und zur allgemeinen Entspannungstherapie.

Schwellstrom: Elektrotherapieart, bei der durch rhythmisch zu- und abnehmende Stromstärken die Innervation von Muskeln verbessert werden kann.

Die Skoliosetherapie wird zur Haltungskorrektur und Vergrößerung des Atemvolumens bei Erwachsenen und Kindern mittels der Behandlung nach Lehnert-Schrott und / oder der E-Technik durchgeführt.

Bei der Stemmführung nach Brunkow wird durch eine bestimmte Einstellung der Extremitäten eine unwillkürliche Rumpfaufrichtung mit isometrischer Ganzkörperspannung erzeugt um eine Tonusregulation sowie eine Stabilisierung der Gelenke, der Aufrichtung der Wirbelsäule und bestimmter Körperstellungen zu erreichen, um somit physiologische Bewegungs- und Haltungsmuster zu fördern.

Indikationen: WS-Erkrankungen, belastungsstabile Frakturen, periphere Lähmungen
Kontraindikationen: Herz-, Lungenleiden, nicht belastungsstabile Frakturen, art. Hypertonie, ZNS-Schäden.

Therapeutischer Ultraschall umfasst die Anwendung von Schallwellen mit einer Schwingfrequenz oberhalb des Hörbereiches; es fließt kein elektrischer Strom. Man erreicht eine stark analgetisierende und durchblutungsfördernde Wirkung.

Indikationen: zur Schmerzlinderung, Arthrose, degenerative WS-Erkrankungen, Myalgien, Verspannungen. Neuralgien, Ischialgie

Die Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) wird zur Schmerzlinderung und Nervenstimulation eingesetzt.

Bei der Triggerpunktbehandlung werden Schmerzpunkte in der Muskulatur zur Tonusregulation und zur Schmerzlinderung behandelt.

Indikationen: Myogelosen, Verspannungen, Verklebungen
Kontraindikationen: akute Entzündungen, Tumore, lokale Schwellungen

Bei der Ultraschall-Reizstrom Kombination fließt ein elektrischer Strom und man hat eine kombinierte Wirkung des Ultraschalls und des Reizstromes.

Die Wärmeanwendung mittels Rotlicht hat die gleiche detonisierende und entspannende Wirkung wie das Fango. Jedoch werden keine Naturmoor-Stoffe eingesetzt. Sie gilt als reine Wärmeanwendung.

Mit Wirbelsäulengymnastik wird versucht, die physiologische Beweglichkeit der Wirbelsäule schonend bei bestehenden Einschränkungen z. B. durch Operationen, Traumatas, chron. Erkrankungen, chronisch entzündlichen Prozessen, Bewegungsmangel usw. mittels Bewegungsübungen mit und ohne Hilfsmittel (Ball, Stab, Keule...) zu verbessern und anschließend muskulär zu stabilisieren.
Zu unserem Programm zählt auch die Wirbelsäulengymnastik mit Hilfe von Schlingensystemen. Nähere Informationen finden Sie unter Therapieangebot.